Schnittbilddiagnostik in Ettlingen

Frauengesundheit

Becken-MRT bei Endometriose

Endometriose lässt sich heute abbilden, statt sie zu suchen. Die Becken-MRT liefert eine Karte des kleinen Beckens – ohne Narkose und ohne Schnitt.


1Grundlage

Was eine Endometriose-MRT ist

Die Becken-MRT ist ein nicht-invasives Schnittbildverfahren zur Darstellung von Endometrioseherden im kleinen Becken. Sie erfasst auch die tief infiltrierende Endometriose (TIE), die mit Ultraschall allein oft schwer zu beurteilen ist, und liefert ein detailliertes Kartierungsbild aller Beckenorgane.

2Leitlinie

Warum MRT vor einer Bauchspiegelung

Internationale Leitlinien – unter anderem der europäischen Fachgesellschaft ESHRE – empfehlen heute die hochauflösende Bildgebung aus MRT und Expertensonographie als primäre, nicht-invasive Diagnostik, noch vor einer diagnostischen Bauchspiegelung.

Herde erkennen

Tief infiltrierende Herde an Darm, Blase, Scheide und Beckenwand werden sichtbar.

Ausdehnung bestimmen

Nicht nur ob, sondern wie weit – das ist für die Operationsplanung entscheidend.

Eingriff gezielt planen

Oder in manchen Fällen ganz vermeiden.

3Ablauf

So läuft der Termin ab

Mäßig gefüllte Blase

Für die beste Bildqualität. Die genauen Anweisungen bekommen Sie vor dem Termin.

Ruhiger Darm

Teilweise geben wir ein krampflösendes Mittel wie Buscopan, damit Darmbewegungen die Bilder nicht stören.

Rund 20 Minuten

So lange dauert die Untersuchung.

Vollständig schmerzfrei

Sie liegen entspannt, es wird nichts eingeführt.

4Technik

1.5 Tesla mit KI-Bildoptimierung

Die hochauflösende 1.5-Tesla-Technik mit KI-gestützter Bildoptimierung erlaubt es, auch kleinste und flächige Endometrioseherde präzise abzugrenzen. Gerade bei den oft anspruchsvoll darzustellenden tief infiltrierenden Formen ist das ein entscheidender Vorteil.

5Vorteil

Gegenüber der explorativen Bauchspiegelung

Nicht selten läuft eine diagnostische Operation so ab: aufmachen, nichts finden, wieder zumachen. Genau das lässt sich mit einer MRT zur Operationsplanung vermeiden.

Ohne OP-Risiken

Keine Narkose, keine Verwachsungen, keine Ausfallzeiten.

Vollständige Übersicht

Die MRT sieht alle betroffenen Strukturen – auch solche, die bei der eingeschränkten Sicht einer Bauchspiegelung verborgen bleiben.

Gezielt statt explorativ

Wenn operiert wird, dann mit einem Plan statt auf Verdacht.

6Netzwerk

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Wir sind eng an gynäkologische Endometriosezentren angebunden sowie an regionale und überregionale Fachleute für die Behandlung tief infiltrierender Endometriose – etwa remedio. So greifen Diagnostik und Therapieplanung ineinander.

Häufige Fragen

Brauche ich eine besondere Vorbereitung?
Eine mäßig gefüllte Blase wird empfohlen. Die Einzelheiten bekommen Sie vor dem Termin von uns.
Ist die Untersuchung schmerzhaft?
Nein, sie ist vollständig schmerzfrei. Es wird nichts eingeführt.
Ersetzt die MRT eine Bauchspiegelung immer?
Nicht immer. Sie kann sie in vielen Fällen unnötig machen oder zumindest helfen, den Eingriff gezielter zu planen.
Wann ist der beste Zeitpunkt im Zyklus?
Häufig wird ein Termin außerhalb der Menstruation empfohlen. Die genaue Terminierung stimmen wir individuell mit Ihnen ab.
Warum bekomme ich ein krampflösendes Mittel?
Bewegungen des Darms verwischen die Aufnahmen. Ein Mittel wie Buscopan beruhigt ihn kurzzeitig und macht die Abgrenzung der Beckenorgane deutlich schärfer.

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Noch Fragen?

Rufen Sie uns an, wenn etwas unklar ist.

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